Prinzip des Thermikfliegens (Bildquelle: lsv-dorsten.de)
Streckensegelflug
In einem starken Thermikbart können wir in unseren Breiten, Steiggeschwindigkeiten von über fünf Metern pro Sekunde erreichen. In der Thermik bewegen wir uns langsam kreisend aufwärts – immer den besten Steigwerten nachfliegend. Fliegen wir in sinkende Luft ein, beschleunigen wir, um möglichst schnell zum nächsten Aufwind zu gelangen. Die Höhe die wir dabei verlieren, gewinnen wir im nächsten Aufwind wieder hinzu. So ist es möglich, allein durch die Energie der Luft, Strecken von mehreren Hundert und gelegentlich über 1000 km zurückzulegen.
Eine Außenlandung ist keinesfalls eine Notlandung. Beim Ausbleiben der benötigten Aufwinde muss der Pilot nach einem geeigneten Landefeld Ausschau halten und wird dann von dort abgeholt. Dazu werden die Tragflächen vom Rumpf abmontiert und das Segelflugzeug in einen Transportanhänger verstaut. Zum Segelfliegen gehört aber noch mehr. Es wird beim Start- und Flugbetrieb geholfen und, überwiegend im Winter, bei der Werkstattarbeit mitgearbeitet.